Jahresrückblick 2019

Hier haben Sie die Möglichkeit, auf das vergangene Jahr zurückzuschauen, auf die vielen Feste und Ereignisse in unserer Pfarre. Wir wollen uns an sie in Dankbarkeit erinnern. Vieles geschieht in unserer Pfarre, wo wir versuchen, als Volk Gottes unterwegs zu sein, zur Ehre Gottes und im Dienst am Nächsten. Aus dem vielfältigen Pfarrleben haben wir einzelne Feste und Ereignisse herausgenommen, und auch ein Symbol dazu ausgesucht:

Jänner Im ersten Monat im Neuen Jahr, dem Jänner, war das Fest der drei Könige. Das Symbol ist der Dreikönigsstern. Er leuchtet uns auf unserem Glaubensweg. Für die 3-Königsaktion haben sich viele Kinder und Erwachsene eingesetzt und sind gegangen, die Botschaft der Geburt Jesu in viele Häuser unserer Pfarre zu tragen. Sie sammelten 6878,49 Euro für die Bauern auf den Philippinen.

Februar Für den Februar wollen wir stellvertretend für viele Treffen in der Pfarre, die es monatlich oder mehrmals im Jahr gibt, zwei Veranstaltungen in den Mittelpunkt stellen: das Anima Seminar mit dem Thema "Musik, die mir gut tut" und das monatliche Senior-Aktiv-Programm, im Februar die Besichtigung des Theaters am Annahof. Das Symbol ist das Kaffeehäferl, es steht für Zeit zum Zuhören und miteinander reden.

März Der März war geprägt von der Fastenzeit, der Beginn der Vertiefung unseres gemeinsamen Glaubensweges. Am Beginn stand die Feier des Aschermittwochs, deshalb ist das Symbol die Asche. "Halte Ausschau, was dich leben lässt. Gedenke der Auferstehung".
Beim Besinnungstag beschäftigten wir uns mit der Sprache in der Liturgie, der Titel war "Vom Sagen des Unsagbaren". Wir feierten in dieser Zeit den Krankensonntag, den Familienfasttag, hielten das Morgengebet und die österlichen Bußfeier mit dem Titel "Die Kraft der Tränen". Wir beteiligten uns an der Mahnwache des Pfarrnetzwerkes Asyl am Platz der Menschenrechte.

April Im April feierten wir ausgehend vom Jubel des Palmsonntags den Durchgang Jesu - von der Hingabe am Gründonnerstag, dem Tod am Karfreitag, bis zur Auferweckung am Ostermorgen. Deshalb ist das Symbol das Kreuz und die Osterkerze. Tod und Auferstehung. Dass der Glaube an den Auferstandenen Folgen hat, feierten wir am Ostermontag.

Mai Im Mai begegneten uns die österlichen Bibelstellen, Erzählungen von Menschen, die durch die österlichen Erfahrungen ihrem Leben eine neue Richtung gegeben haben. Das Symbol ist das Brot, Gegenwart Jesu. Von November bis Mai bereiteten sich die Erstkommunionkinder auf ihr Fest vor, dabei war ihre Freude zu spüren, zum ersten Mal das eucharistische Brot zu essen.

Juni Im Juni endete die österliche Zeit mit Pfingsten. Das Symbol sind die Flammen. Gott spricht: Ich sende meinen Geist aus. Wir erinnerten uns zu Pfingsten an den Beginn der christlichen Gemeinden. So wie diese hinausgegangen sind, gingen wir zu Fronleichnam hinaus auf den Wiesenplatz im Prater. In unserer Kirche fand ein sogenanntes partizipatives Theaterstück mit dem Titel "Erziehung zur Freiheit" statt, einer Kooperation von der Pfarre St. Johann Nepomuk und dem Verein "Theater der Unterdrückten".

Juli,
August
Im Juli und August freuten wir uns über Sommer und Ferien, Erholung und Kraftschöpfen. Das Symbol ist das Lektionar, Dein Wort o Herr geleitet uns auf allen unseren Wegen. (Nach Psalm 25) In dieser Zeit freuten wir uns über die Messfeiern mit dem Gastpriester Carl Scerri aus Malta und die besonders liebevolle Gestaltungen der Wortgottesdienste. Für die MIVA Aktion sammelten wir 444,25 Euro.

September Im September waren die meisten von ihrem Sommerurlaub zurück. Am Beginn feierten wir Ehejubiläen mit 5 Paaren, die alle ihren 50. Hochzeitstag begingen. Das Symbol ist die Rose, was bleibt, stiften die Liebenden. (Jörg Zink)

Oktober Im Oktober galt unsere Aufmerksamkeit den caritativen Anliegen der Pfarre. Das Symbol ist das Plakat zur LeO-Sammlung, "Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." Wir beteiligten uns an der Leosammlung der Caritas. Bei der Kollekte am Weltmissionssonntag unterstützten wir die weltweite Sammlung für die 1100 ärmsten Diözesen der Welt. An diesem Sonntag leitet Abbey Gabriel den Gottesdienst und blieb seitdem bei uns.

November Der November war der letzte Monat im Kirchenjahr. Das Symbol ist die Grabkerze, Symbol für die Liebe über den Tod hinaus. Zu Allerheiligen gedachten wir der Menschen, der Heiligen, die uns im Glauben vorausgegangen sind und zu Allerseelen derer, die im vergangenen Jahr in unserer Pfarre gestorben sind, wie Maria Hawlicek, Berta Kointsch, Anna Huber, Ottilie Halbweis und zuletzt vor wenigen Tagen Hedi Dangler. Beim heurigen Herbsttreffen war Rabbiner Lior Bar-Ami bei uns zu Gast. Am Christkönigsonntag feierten wir die Erwachsenentaufe mit Jasmin. Sie empfing auch das Sakrament der Firmung und der Erstkommunion.

Dezember Im Dezember feierten wir die dunkle und ruhige Zeit des Advents und die frohe Botschaft von Weihnachten. Das Symbol ist das Jesuskind, das Licht leuchtet in der Finsternis. In der Adventkranzsegnung entzündeten wir das erste Licht. Der verkehrte Adventkalender wurde wieder für die verschiedenen Anliegen und Nöte von Menschen gefüllt. Wir trafen uns zum Morgengebet und zur adventlichen Bußfeier mit den Worten des Propheten Jeremia "Ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben". Wir luden ein zur Feier "Weihnachten ohne dich".