Gemeinde+40

40 Jahre Basisgemeinde Machstraße ist ein Grund zu feiern!

So entstand durch eine gemeinsame Rückschau auf die vergangenen 40 Jahre Gemeindeleben das 'LUST AUF MEHR FEST'. Diese LUST AUF MEHR kann mit einem geöffneten Tor in die Zukunft verglichen werden. Die dadurch sichtbar werdende Perspektive, lässt den Blick auf das richten, was noch kommen mag, bzw. kann. Dieser Blick hat uns auf den Geschmack gebracht, hat den Appetit auf MEHR angeregt von dem, was bereits in den 40 Jahren viele erfahren durften:

in Geschwisterlichkeit verbunden - offen - ansprechend -
bibelorientiert - neugierig in der Theologie -
mit und für die Pfarre unterwegs -
ursprünglich in der Liturgie -
stark im Teilen

All das hat unsere Gemeindewerdung geprägt. So war dieses 'LUST AUF MEHR FEST' auch Anlass, Ehemalige aus den Gemeinden einzuladen und sie zu bitten, das was sie an wertvollen Erfahrungen in ihr Leben mitgenommen haben, im Festgottesdienst bei der Gabenbereitung, in Wort und mit einem sichtbaren passenden Symbol dazu, einzubringen.
--> Link zur Fotogalerie Fotogalerie


Was 40 Jahre Basisgemeinde Machstraße konkret bedeutet, wurde den Kirchenbesuchern im Herbst 2014 durch die Vorstellung der drei Teilgemeinden präsentiert:

Gemeinsam auf dem Weg
Johannesgemeinde

Für die Vorstellung der Johannesgemeinde am 27. Oktober 2013 nach dem Gottesdienst wurden die Rucksäcke geschnürt und los ging es am Seil, einmal quer durch die Kirche. In den Rucksäcken fand sich, was für die Johannesgemeinde im Zentrum steht. Zunächst eine Bibel, als Zeichen dafür, wie wichtig uns die Frohe Botschaft und eine lebensnahe Sprache in der Liturgie sind.
Dann ein Brot, als Zeichen für die Eucharistiefeier, die unser gemeinsamer Mittelpunkt ist.
Ein Mobiltelefon zeigt, wie gut wir untereinander verbunden sind.
Und dann noch das Päckchen Fairtrade-Kafee, das auf unsere Partnergemeinden in Nicaragua und Burundi verweist, mit denen wir in gutem Kontakt sind.

Übrigens: der Name Johannesgemeinde erinnert an den Heiligen Papst Johannes XXIII, der schon in den 1960er Jahren die Fenster der Kirche weit aufgemacht hat.

Siehe, ich mache alles neu
Gemeinde 2

Bei der Vorstellung der Gemeinde 2 am Sonntag 10. November 2013 haben wir das in den Mittelpunkt gestellt, was unsere Gemeinde im Laufe der Jahre an Gesang und Tanz um den Tisch des Wortes und um den Tisch des Brotes eingebracht hat.
Mit dem Lied: "Siehe ich mache alles neu" haben wir unserer Freude um die Neuschöpfung Ausdruck verliehen.

Mit unserem Tanz vor dem Evangelium haben wir signalisiert, dass wir Jesu Leben und Worte als Gottestanz in unserer Welt begreifen, und dass wir unser Leben nach dem Rhythmus seines Lebens und seiner Worte ausrichten wollen.

Ähnlich war es mit dem Lied "Mit meinem Gott springe ich über Mauern", das wir nach der Kommunion um den Altar gesungen haben. Damit wollten wir Gott preisen für seine Gaben, und zum Ausdruck bringen wie uns diese Gaben als kleine Gemeinde verwandeln, und immer wieder empfänglich machen für sein Da-sein unter uns.

Vorstellung der Gemeinde 3
am 15. Dezember 2013 nach dem Gottesdienst:

so einen bunten Haufen voller Gegensätze, mit den unterschiedlichsten Interessen, Meinungen, Aktivitäten und Lebensstilen mit vielen verschiedenen Talenten, so eine kontrastreiche Gruppe gemeinsam vorzustellen, war eine Herausforderung.
Nach dem Schlusslied brachten wir, unter Einspielung von Kirchenglocken, eine große Kiste zum Altar. Beim Kramen in der Kiste kamen allerlei Gegenstände zum Vorschein. Bohrmaschine, Orgelpfeife, Fotoapparat, Sektflasche, Gebetbuch, Faschingsmaske, Herz Jesu Bild, Frank Zappa Foto, usw. All diese Dinge sollten Symbole für unsere Eigenheiten und Schwerpunkte in der Gemeinde sein, das Ganze untermalt von Klängen in freier Improvisation. Diese wurde abrupt von der Frage an den Kramenden unterbrochen: "Was suchst du da eigentlich", dieser erwiderte "die Gemeinde", darauf die Antwort "vergiss es, das ist die Gemeinde".
Trotz unserer so dargestellten Unterschiede sind wir mittlerweile Jahrzehnte gemeinsam unterwegs, lachend, weinend, singend, trauernd, streitend....aber immer in verbindlicher Treue und geschwisterlich umeinander bemüht. Unserer Überzeugung nach ermöglicht das der Glaube an die göttliche Kraft. Diesen Glauben haben wir in unserem Gemeindegebet zum Ausdruck gebracht, das wir abschließend mit allen beteten:

Gott, du bist da.
Deine Gegenwart umhüllt
und durchdringt uns
wie die Luft, die wir atmen,
ohne die wir nicht leben können.
Gib, dass wir dir ganz vertrauen
und leben ohne Angst.
Darum bitten wir durch
Jesus Christus.



Der Gemeinde+40-Schwerpunkt im neuen Jahr bis Ostern war die Tauferneurung. So haben wir bei der Tauferneurung der Erstkommunionkinder am 26. Jänner Flyer verteilt mit der Aufschrift 'Tauferneuerung auch für Erwachsene'. Die Aschermittwochsliturgie - Fasten ist Mehr - hat auch darauf hingewiesen. In der Osternachtsfeier wurde die Bedeutung der Tauferneuerung für das Leben der Gemeinde besonders betont.



Zum Gemeinde+40-Schwerpunkt gab es drei Predigten:
Predigt 1: 09.03.2014 Predigt-2014.03.09.pdf Predigt-2014.03.09.doc
Predigt 2: 27.04.2014 Predigt-2014.04.27.pdf Predigt-2014.04.27.doc
Predigt 3: 25.05.2014 Predigt-2014.05.25.pdf Predigt-2014.05.25.doc